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Gedanken zum Monatsspruch

Bittet, so wird euch gegeben;
Suchet, so werdet ihr finden;
Klopfet an, so wird euch aufgetan

Matthäus 7,7
 

So spricht Jesus seinen Jüngern diese drei Imperative und Verheißungen in Matthäus 7,7 zu.
Je nach Charakter hört man das Eine mehr, als das Andere.
Wie sind die drei Imperative, die zugleich eine Ermutigung sind, zu verstehen:
1.   Bittet
Wer bittet, bringt seine Bedürftigkeit zum Ausdruck.
Wer bittet macht deutlich: Ich brauche Hilfe.
Wie geht es ihnen damit? Können sie um Hilfe bitten? Manche können es nicht. Für sie es eine Niederlage.
Jesus lädt ein, es auszuprobieren. Sich selbst seine Bedürftigkeit einzugestehen. Andere, wie z.B. Kollegen, um Hilfe zu bitten.
Jesus sagt uns mit diesem Wort: Wer seine Hilfsbedürftigkeit erkennt, eingesteht und um Hilfe bittet – dem wird auch geholfen. Wie – das bleibt offen.
Aber klar ist auch – wer keine Hilfe braucht, wird nicht darum bitten – dem wird auch nicht geholfen.
Damit das nicht so sein muss, lädt Jesus jeden Menschen ein: „Bittet“. Ansonsten gilt auch hier:  „Wer nicht sagt was er will, muss nehmen was er kriegt.“

2.   Suchet
Suchen heißt:
Lernender bleiben
Lernen von Jesus und über Jesus. All unser Suchen ist dabei darauf ausgerichtet, Sinn im Leben zu finden. Und das findet, wer Jesus entdeckt.
Und wer Jesus entdeckt hat, lehnt sich nicht in den Lehnstuhl zurück, weil es geschafft ist.
Er vertieft seine Kenntnis über Jesus.
Er will immer mehr vom Glauben lernen.
Bis Gott einmal sein Leben vollendet.
Dieses Wort aus der Bibellese im Juli lädt uns neu ein, uns in die Gemeinschaft der „Suchenden“ einzureihen.
In die Reihe der Menschen, die Jesus suchen, finden und immer mehr über den Glauben lernen wollen.
Und all denen gilt die Verheißung:
„Ihr werdet finden.
Jesus – und vieles andere.
Lasst euch überraschen“.

3.   Klopfet an
Wer irgendwo anklopft – ist offen für Neues.
Denn da, wo er anklopft – öffnen sich Türen, Fenster oder Wege.
Wer anklopft, ist bereit, sich auf Unbekanntes einzulassen.
Denn er weiß nicht, was ihn erwartet.
Dieser dritte Imperativ macht uns Mut, dass wir uns auf Neues einlassen.
Etwas, was wir noch nicht kennen.
Etwas, was wir noch nicht überschauen können.
Aber wir können uns darauf einlassen, weil Jesus es sagt.
Denn er erwartet uns.
So heißt es in Offenbarung 3,20:
Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Nicht nur wir sind am Anklopfen.
Auch Jesus klopft an – bei uns.
Nehmen wir das wahr, mitten im Alltag?
Nehmen wir wahr, dass Jesus unsere Aufmerksamkeit will?
Dass manche Ereignisse unseres Lebens ein Klopfen Jesu an unser Herz ist?
Ich nenne uns nochmals die drei Imperative:
·        Bittet – und drückt eure Bedürftigkeit aus.
·        Suchet – und bleibt Lernende
·        Klopft an – und bleibt offen für Neues und lasst euch auf Neues ein.
Drei Einladungen, die das Leben verändern.
Ihr Pastor Lutz Behrens

   
 

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letzte Aktualisierung: 03.08.2015
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